SPIELERSCHUTZ | Mythen und Fakten
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Spielerschutz

Mythen und Fakten zum Glücksspiel

Wir möchten Sie im folgenden über zum Teil verbreitete Mythen zum Thema Glücksspiel aufklären, um möglicherweise falschen Erwartungen vorzubeugen.

Mythen und Fakten

Mythos: Mit dem Glücksspiel kann man schnell und leicht zu Geld kommen.
Fakt: Gewinne sind möglich, auf längere Sicht können sich jedoch auch erhebliche Verluste einstellen.

Mythos: Man kann erkennen, ob ein Spielautomat „reif“ ist und kurz vor der Auszahlung steht.
Fakt:

Automatenspiele schütten ihre Gewinne nach dem Zufallsprinzip aus. Sie folgen dabei keinem Muster. Jedes Spielergebnis ist völlig unabhängig von vorangegangenen Spielen. Es gibt also keine Möglichkeit, den Spielausgang vorherzusagen und somit auch keine „reifen“ Spielautomaten.

Mythos:

Spieler können das Spielergebnis beim Automatenspiel oder beim Roulette beeinflussen

Fact:

Der Ausgang von Glücksspielen wie Automatenspiele und Roulette lässt sich nicht beeinflussen. Das Spielergebnis steht bereits in dem Moment fest, in dem der Spieler auf die Starttaste klickt.

Mythos: „Fast-Gewinne“, bei denen die Gewinnlinie oder das Gewinnfeld nur knapp verpasst werden, weisen darauf hin, dass ein größerer Gewinn unmittelbar bevorsteht.
Fact:

Die Symbole der Spielautomaten oder die Roulettekugel laufen nach dem Zufallsprinzip ein. Vorangegangene Spielergebnisse sind damit absolut kein Hinweis auf baldige Gewinne.

Mythos: Nach einer Reihe von Verlusten erhöhen sich die Chancen zu gewinnen. Deshalb sollten die Einsätze nach Verlusten erhöht werden, um auf die Gewinnerstraße zurückzukehren.
Fact:

Es gibt keine Strategie, die Gewinnchancen zu erhöhen. Alle Ergebnisse bei Glücksspielen sind voneinander unabhängig, rein zufällig. Erzielte Verluste besagen über den weiteren Spielablauf gar nichts. Es ist besonders gefährlich, den Verlusten hinterher zu jagen.

Mythos: Die Auswertung bereits gefallener Zahlen beim Roulette („Permanenzen“) erhöht die Gewinnchancen.
Fact:

Bereits gefallene Zahlen lassen keinen Rückschluss auf zukünftige Spielausgänge zu. Eine Roulette-Kugel hat kein Gedächtnis. Sie fällt immer rein zufällig auf eine der 37 Zahlen im Kessel, und zwar völlig unabhängig davon, welche Zahlen zuvor bereits getroffen wurden.

Mythos: Nach 10 Mal „Rot“ beim Roulette ist die Trefferwahrscheinlichkeit für „Schwarz“ im nächsten Spiel größer als die für „Rot“.
Fact:

Die Spielergebnisse beim Roulette sind voneinander unabhängig. Auch beim 11. Spiel haben „Rot“ und „Schwarz“ die gleiche Trefferwahrscheinlichkeit.

Mythos: Die Veranstalter von Glücksspiel sind immer auf der Gewinnerseite.
Fact: Der Zufall bestimmt beim Glücksspiel über Gewinn oder Verlust, beides ist möglich. Gewinnt der Gast, verliert die Bank und umgekehrt. Aber durch die festgelegten und garantierten Auszahlungsquoten beim staatlich konzessionierten Glücksspiel zwischen 94 und 98 Prozent, verbleibt ein geringer Prozentsatz der Einsätze in der Spielbank. Von diesem Bruttospielertrag (Einsätze minus Gewinne) führen die Spielbanken Niedersachsen ca. 70 Prozent für ihre Spielbanken in den Landeshaushalt ab. Der verbleibende Rest dient der Durchführung des Spielbetriebes, z. B. für Gehälter, Investitionen und Mieten. Erst nach Abzug all dieser Kosten kann die Spielbankgesellschaft einen Gewinn verzeichnen.